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Markttreiben 2006 mit "Glasius
von Schmidsfelden" von ©
Peter Treiber
Übersicht
Peter Treiber 
Glaswaren
Auch im Jahre 2006 war im historischen
Glasmacherdorf Schmidsfelden viel los. Beim Markttreiben am Samstag, 13. Mai 2006
und am Sonntag 14. Mai 2006, zeigten wieder viele Aussteller teils von weither
ihre mitgebrachten Waren. Auch altes Kunsthandwerk konnte bewundert werden. So
waren Gertrud Schmidt und Marianne Krey mit der historischen Kunst des Klöppelns
beschäftigt und gewährten gerne Einblick in ihr Können. Korbmacher
Karl Sporer aus Böhmen preist jedes Jahr seine Waren an. Natürlich darf
auch Glasmacher Stefan Michaelis nicht fehlen, der mit Kindern zusammen auf Wunsch
und Bestellung den "Glasius von Schmidsfelden" aus seinem Schmelzofen
zauberte. Der Drehorgelspieler gehörte genau so zum Markttreiben im Glasmacherdorf
Schmidsfelden wie die vielen Anbieter von Kunsthandwerk und Schmuck, die gar nicht
alle genannt werden können. Daher muss man selbst dort gewesen sein, beim
Markttreiben in Schmidsfelden.

Der Korbmacher Karl Sporer aus Böhmen | 
Der Drehorgelspieler | Einer der besonderen Neuheiten
beim Markttreiben 2006 war "Glasius von Schmidsfelden" - ein Glasgeist
, der von einer Glasmachergeneration zur nächsten weitergegeben wurde und
jedem neuen Besitzer Glück brachte. Entstanden ist Glasius beim Brand einer
Glashütte 1710. Er wird in den Trümmern des Schmelzofens von einem Jungen
gefunden, der später selbst den Beruf des Glasmachers erlernt hat. 300 Jahre
lang lernt Glasius das oft kärgliche Leben der Glasmacher zwischen Leutkirch,
Isny und Kempten kennen , die durch harte Arbeit ihr tägliches Brot verdienen
mussten.Glasius erzählt auch wie Glas gemacht wird, warum Glashütten
umgesiedelt sind und berichtet über sein Erlebnis am Bahnhof von Friesenhofen,
als dem König ein kunstvoll, eigens für ihn angefertigter Pokal übergeben
werden sollte. Glasius erzählt auch davon, wie er das Ende der Glasmacher
in Schmidsfelden erleben musste und über 100 Jahre im Schürgang des
Schmelzofens gelegen hatte bis eines Tages ........

Stefan Michaelis | 
Kinder beim Glasiusmachen | Wer die Geschichte des
Glasius von Schmidsfelden erleben möchte, sollte unbedingt das gleichnamige
Büchlein lesen , das Franz Renner aus Bad Wurzach nicht nur für Kinder
geschrieben und beim Markttreiben erstmals vorgestellt hat. Die Gestaltung hatten
Christina Falchi und Claudia Ruf übernommen. Anlass war das 10- jährige
Bestehen des Vereins "Projekt Schmidsfelden e.V." Im Nachwort wird auch
Bettina Kahl erwähnt, die mit großem Einsatz zur Realisierung des
Büchleins beigetragen hat.

Franz Renner aus Bad Wurzach | 
Glasius von Schmidsfelden | Der Schreiber dieser Zeilen
gibt gerne zu, dass er mit Spaß und Freude die Geschichte des "Glasius
von Schmidsfelden" gelesen und dessen Verfasser samt seinem "Geschöpf",
dem unsichtbaren Glasgeist, fotografisch erfasst hat. Die Klöpplerinnen Gertrud Schmid und Marianne
Krey Viel Spaß beim Lesen wünscht allen Peter
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